Februar

2017





Freitag 03

La grande Bouffe


Canson
M.A. & Sampayo
Biene Maja

Es war inmitten der kalten Jahreszeit und der Termin fürs grosse Fressen stand. Es würde ein rauschartiges Festmahl werden, an Deepness kaum zu übertreffen, geschmissen von ein paar Technogourmets erster Stunde. Wer die Vier kannte wusste um ihren einzigartigen Sound bescheid - aber auch um die langjährige Freundschaft zwischen Ihnen. Der Keller würde sich von seiner warmen, familiären Seite zeigen, sie zählte bereits die Tage.


Samstag 04

Eisbær

Uncanny Valley

Ab 21 Uhr bis spät

Philipp Demankowski
(Uncanny Valley, Dresden)
Sandrow M
(live, Uncanny Valley, Dresden)
Jacob Stoy
(Uncanny Valley, Berlin)
Lokke
(Radio Löffelholz)
Beaurice
(Radio Löffelholz)
Lexx
Dejan
Prioleau
Rearte
Sarard
Malbec
Luke Redford

Die weissen Tage sind hier, die Nächte still und kalt. Ein weisser Vorhang legt sich über die Stadt und wir tanzen im dunkeln, im Meer von roten Kristallen. Wir lassen uns die Zeit nicht nehmen. Denn was haben wir ausser Zeit? Es gibt Uhren und Kalender und dennoch können wir in einem Augenblick die Unendlichkeit sehen, kann eine Stunde vorbeifliegen als wäre sie nichts..


Freitag 10

Dihai


Kaan Duzarat
(FOC Edits, Istanbul)
Marcism
Santarico

Er kam aus dem Dunstkreis dieser kleinen, versteckten und legendären Stube inmitten von Beyoğlu, in der sie schon so viele rakjiagetränkte Nächte erlebt hatte und die ihr so sehr am Herzen lag. Seine Sets versprühten eine Mischung aus Detroit Techno, Slow Motion Disco, Jazz und Folk und wer genau hinhörte begegnete immer mal wieder Fetzen aus der eigenen Jugend. Er war designierter Feind von Genrebarrieren und sich auf ihn einzulassen hiess potenzielle, wenn nicht sogar wahrscheinliche, Horizonterweiterung.


Samstag 11

blutt

No Dick - No Entry

David Vunk
(Moustache Rec., Rotterdam)
Jack Pattern
Robonaut

Sie hatte immer wieder wilde Geschichten gehört: Ein Keller voll nackter Haut, saftige Kläpse auf wohlgeformte, fleischige Hintern, da und dort der wippende Schwengel, haarige Beine soweit das Auge im schummrigen Licht reichte. Die Musik treibend und eklektisch, ausserirdische Klänge mit unglaublicher Anziehungskraft. Ihr selbst war der Eintritt verwehrt geblieben, doch sie würde, nein musste, es noch einmal versuchen, denn dieses Mal hatte sich David Vunk aus Rotterdam angekündigt. Ein versierter Selektor, der seit den frühen 90ern mit deep-rohem, fiesen und erotischen Sound weltweit für feuchtschwitzige Jockstraps und Nächte sorgte. Und dies gerüchteweise auch immer mal wieder nackt.


Freitag 17

Float


Sutsche
(Hamburg)
Maes
(Laut & Luise, Hamburg)
Nicola Noir & Jacques Obsone


Samstag 18

Au Revoir


No TengO Crema
Prioleau
Rumlaut
Hug & Schiemann
Simon & Steffi

Here we are. A new adventure is starting for us, but before we go, we need you to come and have a last dance with us.


Sonntag 19

Chez Dorothée

Ab 16 Uhr bis spät

Junki Inoue
(Toi Toi Musik, Japan)
Aron
(Hidden, Solothurn)
Bang Goes
Gill + Gill

Und dann fing sie an zu schweben, als wäre sie ein Geist. Sie nahm jede Bewegung um sich, und sei sie noch so subtil, gestochen scharf wahr, spürte haargenau wie die einzelnen Frequenzen ihren Körper massierten. Das Licht hatte sich längst in die Einzelteile seines Spektrums zerlegt - ein unendlicher Moment als würde sie gerade die Treppe zu einer anderen Dimension hinabsteigen. Es war Montag früh und sie konnte nicht mehr genau sagen, ob sie gerade unter einer versteckten Waschküche inmitten des pulsierenden Shibuya oder aber im Keller der friedlich schlafenden Ausstellungsstrasse 21 war.


Freitag 24

Independent Dancer


Kalabrese
Hove

Die Zeit war reif für eine weitere dieser eigentümlichen Nächte. Da ging es jeweils um Blues, Funk und Mikrohouse, um ureigene Körperpoesie und die tragischen Helden der Nacht. Der Spatz würde den Keller mit seinen verschobenen Grooves verwöhnen und sein Gast hatte das Licht verganger Tage im Plattenkoffer. Eine Sauvage von ihm für uns, wie man sie nur im Limmattal kannte.


Samstag 25

Séparée


Mountain People
rare et toute la nuit

Eigentlich wusste man nicht viel über sie und doch triggerte ihre Musik dieses ganz bestimmte Vertrautheitsgefühl. House und Techno in seiner essentiellsten Form, eine akustische Heimat, die immer wieder Neues barg und diese eine Art von Sog, dem man sich, auch nach jahrelanger Übung, niemals so recht entziehen konnte. Philippe und André standen für zeitlos unaufgeregte Klasse - eine ganze Nacht mit ihnen würde sie sich um nichts in der Welt entegehen lassen.













Kauz

Ausstellungsstrasse 21
8005 Zürich

Fr/Sa ab 21 Uhr
Eintritt frei bis 23 Uhr

lost and found

Seelbach

Bourbon, Cointreau, Bitters, Champagner

Pampel’s Muse

Gin, Grand Marnier, Bitter Rouge, Grenadine

Schrebergarten

Sanddorn, Gin, Zitrone

Cynar Ko’Lah

Cynar 70 Proof, Flocka Ko’Lah

Huma

Mezcal, Cointreau, Zitrone

Sake Martini

Sake, Wermut, Litchi

lost and found
mixes